Eine der ersten deutschsprachigen muslimischen Gemeinden

in Deutschland – offen, kompetent und aktiv.

In Karlsruhe und Umgebung.

Eindrücke vom DMK

Lichterlauf gegen Rassismus und Diskriminierung
Mit diesem Lichterlauf soll an erster Stelle an die Opfer und Leidtragenden des Rassismus in unserem Land erinnert werden.
Stolpersteine Putzaktion
Gemeinsam werden die in der Weststadt verlegten Stolpersteine gereinigt und der politisch und rassisch Verfolgten der NS-Dikatur gedacht.
Karlsruher 24h Lauf
Mit dem Karlsruher 24h Lauf für Kinderrechte werden die zentralen Themen Kinderrechte und Kinderschutz in die Öffentlichkeit getragen und Geldmittel für ausgewählte lokale Projekte für Kinder und Jugendliche erlaufen.
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DMK Räume mussten geräumt werden

Der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe hat seit dem

1. August 2014 keine eigenen Räume mehr.

Wöchentliche Treffen gehen trotzdem weiter.

Wir sind weiterhin unter der Rufnummer 0721 / 22307 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 05. Oktober 2014 19:54

Wochen gegen Rassismus 2014 - Pressemitteilung

Pressemitteilung                                                                                                 Karlsruhe, 13.03.2014                                                                                                 

 

„Rassismus“ - Auch ein wichtiges Thema unter Muslimen

Bei den bevorstehenden zweiten „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ ist der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe e.V. (DMK) unter denen, die sich aktiv – wie im letzten Jahr- mit mehreren Beiträgen und Veranstaltungen bei den „Wochen gegen Rassismus“ beteiligen.

Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in allen Gesellschaftsschichten, Milieus und Kulturen zu finden. Aus diesem Grund muss ein Bewusstsein für dieses Phänomen immer wieder geschaffen und aktiv dagegen vorgegangen werden.
Ziel sollte es deswegen sein, gemeinsam mit allen Veranstaltern und Teilnehmern sowie den Karlsruher Bürgern, ein klares Zeichen gegen jede Art von Diskriminierung und Rassismus zu setzen. Es sind immer die kleinen Schritte vor Ort und nicht unbedingt die große Politik, die Verständnis und Einsicht bewirken. Der Dialog und die direkte Begegnung sind die Grundlage dieses Verständnisses.

So bietet der DMK in diesem Jahr abwechslungsreiche Programmpunkte an und lädt zur Begegnung und zum Gespräch unter Karlsruher Bürgern und Bürgerinnen ein.

 

1. Veranstaltung
„Gemeinsames Freitagsgebet am KIT”
Auf Initiative des Interkulturellen Rats in Deutschland und in Kooperation mit dem Muslimischen Studentenverein in Karlsruhe laden der DMK und der Dachverband islamischer Vereine in Karlsruhe die Karlsruher Bürger/-innen zu einem öffentlichen Freitagsgebet ein. Die Freitagsansprache wird, wie sie seit Jahrzehnten durchgeführt wird, auf Deutsch stattfinden. Hier haben Sie die Möglichkeit, ein Freitagsgebet von Karlsruher Muslimen direkt zu erleben und im Anschluss daran mit Muslimen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Datum: 21. und 28.03.2014 - 13.15 Uhr
Ort: AKK-Stadion, Gebäude 30.81, Paulckeplatz 1, KA-Innenstadt.

 

2. Veranstaltung
Vortrag: "Rassismus in der Migrationsgesellschaft als Ort der Subjektfindung"
vorgetragen von Dr. Tarek Badawia.

("Vorurteile und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei deutschen Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund")
Dr. Tarek Badawia beschäftigt sich aktiv mit der Thematik um die Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland und der Vorbeugung von latentem Rassismus und jeglicher Art von Diskriminierung.

Aus dem Kurztext: „Um Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gerade für die Zukunft zu verhindern und ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen ist es wichtig, die Jugend dafür zu sensibilisieren. Eine große Aufgabe und Herausforderung ist es heute und wird in nächster Zukunft noch mehr sein, dass sich junge Leute mit deutschen Wurzeln und junge Menschen mit Migrationshintergrund besser verstehen können und zwischen ihnen mögliche Spannungen abgebaut werden. Um Jugendlichen bei potentiellen Konflikten gute Lösungen anzubieten, muss man mehr über ihr Denken und Verhalten erfahren."

Datum: 21.03.2014 - Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V., Rintheimer Straße 15, KA-Oststadt

3. Veranstaltung
"Lichterlauf gegen Rassismus und Diskriminierung"

Der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe (DMK) lädt alle Vereine, Institutionen, Gruppen und alle Karlsruher Bürgerinnen und Bürger zu einem "Lichterlauf gegen Rassismus und Diskriminierung" ein. Mit diesem Lichterlauf soll an erster Stelle an die Opfer und Leidtragenden des Rassismus in unserem Land erinnert werden. Zudem sind die Lichter dieser Aktion Ausdruck der Hoffnung, dass sich jeden Tag mehr Menschen gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen.
Karlsruher Bewohner/-innen und Gruppen, Institutionen und Vereine können von unterschiedlichen Orten, die für sie eine wichtige Bedeutung besitzen, mit Lichtern und Bannern gemeinsam loslaufen bzw. losfahren (wie z.B. vom Menschenrechtszentrum). Treffpunkt ist dann am Platz der Grundrechte, an dem die Lichter nach und nach auf dem Boden zu Schriftzügen wie "Karlsruhe gegen Rassismus" und "Für Vielfalt und Gemeinsamkeit" abgestellt werden. Außerdem werden am Platz der Grundrechte die Gruppen jeweils ein kurzes Statement abgeben wie z.B. "Wir engagieren uns seit Jahren im Menschenrechtszentrum gegen Rassismus und Ungleichbehandlung, indem wir Flüchtlingen helfen und uns für die grundlegenden Rechte aller Menschen einsetzen".
Bei entsprechenden Witterungsverhältnissen wird der DMK kostenlos warme Getränke anbieten.

Datum: 29.03.2014 - Beginn: 20:00 Uhr
Gemeinsames Ziel: Platz der Grundrechte, Karl-Friedrich-Straße zwischen Zirkel und Schlossplatz, KA-Innenstadt

Wie kann man mitwirken?
Lichterstäbe können beim Deutschsprachigen Muslimkreis Karlsruhe oder beim Kulturbüro (Kontakt: Christoph Rapp, Rathaus am Marktplatz, Zimmer C 109, Tel. 133-4053, Mail: E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kostenlos abgeholt werden. Weiterhin haben die Veranstalter vorbereitete "Statements", die bei Bedarf übergeben werden können.
Für Bestellung der Lichterstäbe und evtl. Statements oder Fragen schreiben Sie uns per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Infos zum DMK: Der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe (DMK) wurde bereits 1989 von einer Gruppe deutscher und deutschsprachiger Muslime als eine der ersten Initiativen dieser Art in Deutschland gegründet. Eines seiner Ziele ist die Schaffung der Möglichkeit der Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion in Karlsruhe und Umgebung.
Der DMK setzt sich seit seit dieser Zeit für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Karlsruhe ein und fördert mit seinen Engagements die gegenseitige Toleranz von verschiedenen Kulturen, Religionen und Traditionen. Dies geschieht vor allem durch Aufklärung und Abbau bestehender Vorurteile und Missverständnisse.

Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe e.V.
Rintheimer Str. 15, 76131 Karlsruhe
Tel: 0721 22 307, Fax: 0721 22 304
www.dmk-karlsruhe.de  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 17. März 2014 08:53

Islamwoche in Karlsruhe

Wir brauchen Gespräche auf Augenhöhe

Islamwoche in Karlsruhe  

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 Die Islamwoche in Karlsruhe hat begonnen. Zum Auftakt schaute der Oberbürgermeister vorbei, während Bilal Erkin von der Universität Osnabrück über den Islam in Deutschland sprach.

“Die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen wird nicht geringer”, erklärte Avdil Mustafi im Namen des Veranstalters, des Deutschsprachigen Muslimkreises Karlsruhe. Schließlich werden in Deutschland viele Themen diskutiert, die Muslime betreffen, vom Bau von Moscheen über Islamunterricht bis hin zum Kopftuchverbot. Als besorgniserregend stufte Mustafi die Islamkritik ein. “Sie ist fremdenfeindlich, mit Hass und Abgneigung erfüllt und hat das Ziel, den Islam zu verteufeln.” Das Ziel der Karlsruher Islamwoche bestand dagegen darin, das friedliche Zusammenleben zu fördern.

Diesem Ziel sah sich auch Oberbürgermeister Frank Mentrup verpflichtet. “Es gibt eine Fülle von politischen, weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen in unserer Stadt. Deshalb ist es wichtig, dass Anlässe geschaffen werden, an denen man Menschen aus anderen Religionen und Kulturen kennenlernen und Freundschaften schließen kann. Wir brauchen den Erfahrungsaustausch und Gespräche auf Augenhöhe.” Mentrup äußerte den Wunsch, dass die muslimischen Gemeinschaften aktiv am Stadtleben mitwirken. Der in Karlsruhe geplante Garten der Religionen, der beim Start der Islamwoche präsentiert wurde, bezeichnete der SPD-Politiker als eine gute Sache. Der Garten soll sowohl für religiöse Vielfalt als auch Toleranz stehen.

Fabriken im Stil einer Moschee

Über das Thema “Islam in Deutschland zwischen Anspruch und Integration” sprach Bilal Erkin, Doktorand und Mitarbeiter am Institut für Islami­sche Theologie an der Universität Osnabrück. Er spannte einen weiten Bogen von den Anfängen des Islam in Deutschland bis zur heutigen Zeit. So berichtete er von der Schwetzinger Moschee, die Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde, von dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe, der sich in seinem West-östlichen Divan mit dem Islam und dem Orient beschäftigte, und von Fabriken, die im Stil einer Moschee errichtet wurden, zum Beispiel das Dampfmaschinenhaus in Potsdam.

Für die Muslime, die heute in der Bundesrepublik leben, stellten die Anschläge des 11. September eine entscheidende Wende dar, erklärte Erkin. “Sie wurden fälschlicherweise als potentielle Terroristen gebrandmarkt und mussten ständig ihre Loyalität beweisen.” Trotzdem sah Erkin aber auch positive Entwicklungen. So sprach man im Zuge der hitzigen Islamdebatte nicht nur wieder miteinander, es gibt inzwischen an deutschen Schulen auch islamischen Religionsunterricht, während an deutschen Hochschulen eine akademisch-islamische Theologie heranwächst.

Vorurteile durch Dialog abbauen

“Gescheiterte Integrationspolitik in den letzten Jahrzehnten kann damit aber nicht gelöst werden”, schränkte Erkin ein. “Es ist ein Prozess, der noch lange andauern wird und Aufgeschlossenheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit von allen Beteiligten fordert.” Die Vielfältigkeit der Gesellschaft muss verstanden werden, damit die Gesellschaft ihr Potential ausschöpfen kann, und Vorurteile müssen durch Dialog abgebaut werden, forderte Erkin.

Die Islamwoche in Karlsruhe bietet noch viele weitere Vorträge. Bis Freitag, 1. November, können die Besucher mehr über den Islam erfahren und sich mit Muslimen austauschen.

Der Artikel wurde auf iPUNKT-ONLINE veröffentlicht.

http://ipunkt-online.de/wir-brauchen-gesprache-auf-augenhohe/

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 15. Dezember 2013 12:30

Muslime im Fleischwolf der Medien

Die kopftuchtragende Akademikerin ist ein Problem

Muslime im Fleischwolf der Medien

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Halbzeit bei der Islamwoche in Karlsruhe. Der Soziologe Constantin Wagner wandte sich einem heißen Eisen zu. “Islamophobie? Das Islambild in den Medien” war sein Thema.

Muslime in Deutschland haben es nicht leicht. Die Bevölkerung besitzt ein negatives Bild von ihnen. Thilo Sarrazins Buch “Deutschland schafft sich ab”, das Ängste vor Muslimen und Migranten schürt, ist das bestverkaufte Buch seit dem Zweiten Weltkrieg.

“Dabei befinden wir uns gerade in einem Moment, in dem Integration funktioniert”, erklärte der Soziologe Constantin Wagner bei der Karlsruher Islamwoche. Doch die Tatsache, dass Muslime immer selbstverständlicher an der hiesigen Gesellschaft teilnehmen, kommt bei der Bevölkerung leider nicht unbedingt gut an. “Die kopftuchtragende Putzfrau war kein Problem, die kopftuchtragende Akademikerin schon.”

Bedrohlich wirkende Metaphern verstärken das Gefühl der Angst

Die ablehnende Haltung gegenüber Muslimen wird natürlich auch von den Medien befeuert, sagte Wagner. Dies war schon vor den Anschlägen des 11. September der Fall, aber seitdem hat die negative Berichterstattung zugenommen. “Die Medien zeigen nur Ausschnitte aus dem großen Ganzen, die dann für die ganze Wahrheit gehalten werden”, so der Soziologe. Journalisten sehen gewöhnlich die Dinge, die sie erwarten und ihre eigene Theorie bestätigen. Gegenbeispiele nehmen sie nicht wahr. So entsteht eine neue mediale Wirklichkeit.

Diese neue Wirklichkeit zeichnet ein äußerst schlechtes Bild von Muslimen. Denn die Medien verbinden Muslime, ihre Religion und deren Symbole ständig mit problematischen Themen wie gescheiterter Integration oder Terrorismus. Bedrohlich wirkende Metaphern verstärken das Gefühl der Angst. So ist immer wieder von einer “Flut von Einwanderern” die Rede. Dass Muslime in der Regel ganz normale Menschen sind, die ein ganz normales Leben führen, wird ausgeblendet. Ähnliche Darstellungen wie in den Medien finden sich auch in Schulbüchern, betonte Wagner. “Frauen mit Kopftuch werden zum Beispiel gezeigt, wenn es um Islam oder Integration geht, aber nicht als Teil der Normalität”, bedauerte er.

Arabischer Frühling ohne Muslime

Wie die deutschen Medien Muslime darstellen, zeigt sich aktuell beim Arabischen Frühling. Der wurde zu Beginn von den Medien bejubelt. Die Tatsache, dass sich Muslime gegen die Unterdrückung stellten, wurde aber ausgeblendet. Sie schienen nicht zum demokratischen Aufstand zu passen. Stattdessen wurde die Rolle westlicher Netzwerke wie Facebook und Twitter gefeiert.

Doch der Arabische Frühling verlief nicht wie erhofft. Die Begeisterung in den deutschen Medien ist verflogen. Jetzt berichten sie von Problemen in den betroffenen Ländern. Und jetzt sprechen sie auch wieder von Muslimen und dem Islam.

Der Artikel wurde auf iPUNKT-ONLINE veröffentlicht.

http://ipunkt-online.de/die-kopftuchtragende-akademikerin-ist-ein-problem/

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 15. Dezember 2013 12:30

Änderung Ort Freitagsgebet

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Freitagsgebet am 1.11.2013 findet nicht wie zuvor angekündigt am KIT statt. Es findet nun im DMK in der Rintheimerstr. 15-17 (Eingang über Ladenpassage) statt.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 31. Oktober 2013 11:09

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